Wahn und Sinn. Wahnsinn!

Abschlussabend des Festivals mit Fee Badenius, Thomas Reis, Dr. Pop & Robert Griess
Fee Badenius, Thomas Reis, Dr. Pop & Robert Griess
Datum: 
Samstag, 5. Mai 2018
Einlass: 
19.00 Uhr
Beginn: 
19.30 Uhr
Ticketpreise: 

24,50 € inkl. VRS-Ticket & Gebühren* bis zum 24.12.2017
ab 25.12.17: 29,50 € inkl. VRS-Ticket & Gebühren*
        
*Kartenpreis an der Theaterkasse im Foyer der Volksbühne am Rudolfplatz (Aachener Str. 5, 50674 Köln / 1,5 Std. vor Vorstellungsbeginn an Veranstaltungstagen). Ggf. abweichende Preise an externen Vorverkaufsstellen durch zusätzliche Gebühren.

Wer ist hier bekloppt? Die Künstler, die sich einen Reim auf die Wirklichkeit machen und dabei zuspitzen, parodieren, analysieren, nichts ernst nehmen, sich einen Lenz machen und sich von der Muse küssen lassen? Oder die Akteure aus Politik, Wirtschaft und Medien, die den ganzen Schlamassel angerührt haben?


Robert Griess präsentiert zum Abschluss des diesjährigen Festivals eine Bestandsaufnahme der deutschen Gegenwart und die volle Bandbreite der Kabarett-Szene:


Zum Beispiel mit der jungen Sängerin Fee Badenius (mit Band) aus dem Ruhrgebiet. Sie ist von einer unangestrengten, liebenswerten Natürlichkeit und Zimmertemperatur, dass man sie sofort mag. Aber Achtung: Nachdem sie das volle Einverständnis des Publikums gewonnen hat, zwingt sie es ebenso milde, aber bestimmt, sich selbst zu betrachten – und schon ist jeder ideologische Widerstand zwecklos. Bei Fee Badenius klappt beides, Wort und Musik! Begleitet werden ihre Lieder von Johannes Still an Piano und Akkordeon, Jochen Reichert am Kontrabass und Christoph Helm an Schlagzeug und Percussion. Ein Ohrenschmaus, der Ohren und Herzen erfüllt.


Oder mit dem großartigen Kabarett-Analytiker Thomas Reis aus Köln, dessen Motto lautet: „Wo Wahn zu Sinn wird, wird Kabarett zur Pflicht!“ Als eine „bizarre Mischung aus Kafka, Heine und Gene Kelly” beschrieb die ZEIT den Kabarettisten. Schon seit vielen Jahren reitet der scharfzüngige und vielgepriesene Wortakrobat aus Köln mit Programmen wie „Ein Schwein wird Metzger” oder „So wahr ich Gott helfe” seine Attacken auf das Humorzentrum der Mitmenschen. Mutig, schonungslos und sprachlich brillant!  


Und was macht man mit einem Doktortitel in Popmusik? Richtig: Kabarett und Comedy! Dr. Pop (Berlin) alias Markus Henryk läuft derzeit in allen Radio-Sendern (u.a. 1Live, WDR 2), denn er hat ein neues Genre erfunden: Das Pop-Kabarett. Von Beethoven über die Beatles bis hin zu Justin Bieber – nicht nur die Bedeutung des Buchstabens B wird von Dr. Pop entschlüsselt, es geht um viel mehr: Welchen Einfluss hat Pop auf Politik und umgekehrt? Dr. Pop klärt über versteckte Botschaften in Popsongs und Missstände in der Ohrwurm-Züchtung auf. Und das auf eine Art, wie man es auf Kabarett-Bühnen noch nicht gesehen hat: Er tanzt - gut, er hüpft -, fährt Samples ab und singt. Dr. Pop hat zudem promoviert, wozu die einen bauchtanzen und die anderen das Radio abstellen. Zuvor hat er in den vier großen Popmusik-Metropolen dieser Welt studiert: In Liverpool, Manchester, Paderborn und Detmold.

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